|
Index: Hier geht es direkt zu dem jeweiligen Jahr:
1926 1927 1928 1929 1930 1931 1932 1934 1936 1959 1961 1963 1964 1965 1967 1968 1969 1970 1975 1979 1980 1984 1986 1987 1988 1989 1990 1991 1992 1993 1994 1996 1997 1998 1999 2002 2006 2009 2010
Vorwort
Am 22. Juni
1959 hat Dr. Wolfgang Pohl auf Anregung der Hamburger Kameradschaft
mit Adi Schnee an ihrer Spitze und einiger Münchener Ubootfahrer
zum ersten Treffen der Ubootfahrer im Münchener Raum aufgerufen
und für den 14. Juli 1959 in die Torbräu Gaststätten im Tal (am
Isartor) eingeladen. Seit dieser Zeit hat Max Schadhauser in acht
prall gefüllten Aktenordner alles über die Münchener Ubootfahrer
gesammelt. Bis 2010 war die UK München die drittgrößte UK im VDU; ein
Blick in die Sammlung von Max Schadhauser zeigt jedoch, daß es bereitsum 1926 eine Münchener Ubootfahrer Gruppe gegeben hat, damals
allerdings die kleinste in Deutschland.
Das Ubootfahrerabzeichen der kaiserlichen Marine

1926
Am 15. Februar
1926 erscheint in Kiel die Nr. 2 der Mitteilungen der Unterseeboots
Kameradschaft, herausgegeben vom Hauptvorstand, Geschäftsstelle
Kiel, Knooper Weg 160 I. Im Zentrum des Briefkopfes der Mitteilungen
ist das Ubootfahrerabzeichen der Kaiserlichen Marine.

Als
Beitrag der Ortsgruppe München ist vermerkt:
'Auch
in der schönen Stadt an der grünen Isar haben unsere Bestrebungen
Wurzel geschlagen. Wenn diese Gruppe auch vorläufig zahlenmäßig
noch die kleinste ist, so bieten doch die dort zusammengeschlossenen
Kameraden die Gewähr, daß in Kürze ihr Ziel, alle U-Bootskameraden
in Bayern zu einer Gruppe zusammenzuschließen, erreicht sein wird.'

Von
ursprünglich 12 Mitgliedern ist die Ortsgruppe München bis zum Jahresende auf 24 Mitglieder angewachsen. Die Altersstruktur stellte sich
wie folgt dar: Das älteste Mitglied war 41 Jahre, das jüngste Mitglied
27 Jahre alt.



1.
Vorsitzender der UK München war Karl Wiedemann, Schriftführer Peter Kolland.

zurück
zum Index
1927
Karl Neureuther wird zum 1. Vorsitzenden gewählt, Gechäftsführender Vorsitzender iwird Karl Wiedemann,
Peter Kolland bleibt 1. Schriftführer, 2. Schriftführer wird Wilhelm Schlichting,
Kassierer wird Alexander Seidel.

zurück
zum Index
1928
Der Kunstmaler Claus Bergen wird Ehrenmitglied.
zurück
zum Index
1929
Zur Jahreshauptversammlung
konnten zwei neue Mitglieder begrüßt werden; während die bisherigen
Mitglieder alle in München wohnhaft waren, kamen die beiden Neuen
aus Prien am Chiemsee und Bad Tölz. In der Chronik ist für das Ende
dieser Hauptversammlung vermerkt:
'Der
Abend verlief allgemein zur besten Zufriedenheit, doch sollen einige,
alte Fahrensmänner, wahrscheinlich infolge der dunklen Nacht und
fehlenden Lotsen in ein falsches Fahrwasser geraten und anstatt
im Heimatshafen auf einer Polizeistation vor Anker gegangen sein.
- Man sollte es nicht für möglich halten.'
zurück
zum Index
1930
Es wurde
beschlossen, zur Aufbesserung der Vereinskasse ein Buch herauszugeben.
Dem dazu ins Leben gerufenen Buch Ausschuß gehörten 13 Mitglieder
der Ortsgruppe München an. Das Buch hatte den Titel:
Wir
leben noch

Deutsche Seehelden im U-Bootkampf
In Kiel rief derEhrenvorsitzende der Ubootkameradschaften Michelsen zur Schaffung eines Denkmals zur Erinnerung an die gefallenen 5.132 Ubootfahrer des Weltkriegs auf.

zurück
zum Index
1931
Der Buchverkauf
war so erfolgreich, daß ein lang gehegter Wunsch erfüllbar war:
Die Anfertigung eines aus Messingblech getriebenen Modells des Uboot-Kriegsabzeichens
im Ausmaße von 60 x 55 cm als Tischschmuck für das Vereinslokal.
Mit Stolz
wird vermerkt, daß 'sogar aus Württemberg einer der ältesten U-Bootsfahrer
für die Ortsgruppe München gewonnen werden konnte'.
Wahlergebnisse 1931
Wiederwahl Karl Neureuther zum 1. Vorsitzenden,
Wiederwahl Karl Wiedemann zum Gechäftsführender Vorsitzenden und 1. Schriftwart,
1. Kassierer wird Nikolaus Jaud,
Wiederwahl Wilhelm Schlichting zum 2. Schriftführer,
2. Kassierer wird Alexander Seidel.

zurück
zum Index
1932
Ab diesem
Jahr gab es in der Ortsgruppe München das Amt des Fahnenträgers.
Dieser kam erstmalig am 6. und 7. Juni anläßlich der Feier des Bayerischen
Marine-Tags in München zum Einsatz.
zurück
zum Index
1934
Am 17.11.
mußte sich die Unterseebootskameradschaft e.V. mit Sitz in Kiel
eine neue ausführliche Satzung zulegen, die damit auch für die Ortsgruppen
und Einzelmitglieder verbindlich war.
Auszugsweise
einige Passagen dieser neuen Satzung:
'Die
Kameradschaft hat den Zweck, alle U-Bootsfahrer zu planmäßiger Arbeit
für die ihr im Rahmen der nationalen Aufbauarbeit im besonderen
zufallenden Aufgaben einheitlich zusammenzufassen, die Waffenbrüderschaft
aller ehemaligen Angehörigen der U-Bootswaffe aufrecht zu erhalten
und die Tradition der U-Bootswaffe zu pflegen.
Diese
besonderen Aufgaben sind:
1)
Erhaltung seemännischer Wehrhaftigkeit durch Pflege der körperlichen
Spannkraft und Wachhalten und Ergänzen der auf den U-Booten erworbenen
seemännisch soldatischen Kenntnisse.
2)
Weckung und Stärkung des Verständnisses für die Lebensnotwendigkeit
deutscher Seegeltung, deutscher Seemacht, insbesondere Schaffung
einer ausreichenden U-Bootswaffe und deutscher Überseekolonien.
Voraussetzung
für eine erfolgreiche Arbeit an diesen Aufgaben ist:
a)
Unbedingte Unterordnung allen Eigenwillens unter den Staatswillen
der nationalsozialistischen deutschen Staatsführung.
b)
Pflege des deutschen Soldaten und Seemannsgeistes durch Wachhalten
und Beleben des Wissens und Verstehens der großen deutschen Vergangenheit
und Gegenwart, insbesondere der deutschen Kriegs und Marinegeschichte.
c)
Betätigung deutscher Volksgemeinschaft durch soziale, soldatische
kameradschaftliche Gesinnung.
d)
Vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Verbänden, die gleiche
Ziele verfolgen.
Auf
dieser Grundlage werden die Aufgaben der Kameradschaft im einzelnen
durch Führeranordnung geregelt. Die Leitung der Kameradschaft erfolgt
nach dem Führerprinzip.'
zurück
zum Index
1936
Inzwischen wurde in der Vorstandschaft die Bezeichnung 1. Vorsitzender abgeschafft. Der neu gewählte Leiter der Kameradschaft nennt sich nun Kameradschaftsführer.

Vernerkt sind für die Ortsgruppe München als Kameradschaftsführer und 1. Schriftführer: Otto Baumann,
als Kassenführer fungiert Nikolaus Jaud.
Es
wurde erstmalig ein Besuch bei den Kieler Kameraden durchgeführt,
wo- bei auch die neuen Uboote voller Begeisterung besichtigt werden
konnten.
Die Mitteilung
der Ortsgruppe München über diesen Besuch ist die erste, die mit
'Heil Hitler!' gezeichnet ist und gleichzeitig das vorletzte
Dokument in der Chronik der Ortsgruppe München.

zurück
zum Index
1959
Diese Funkstille
endete mit dem eingangs erwähnten Einladungsschreiben. Zum ersten
Treffen und der damit verbundenen Gründung der heutigen Ubootkameradschaft
München am 14. Juli 1959 in den Torbräu Gaststätten trafen zwei
Telegramme ein:
1. Von Karl Dönitz
2. Von Adalbert Schnee

Gründungsmitglieder
waren:
| Alfons
Müller () |
Paul
Sikorsky () |
| Peter
Selck () |
Hans
Hierl () |
| Alfred
Arendt () |
Georg
Rettenbeck () |
| Karl
Heinz Esser () |
Ulrich
Rothenbacher |
| Robert
Wörle () |
Alfons
Gantner () |
| Max
Hufnagl () |
Rudolf
Zeilhofer |
| Wolfgang Pohl |
Walter
Burghagen () |
| Max
Schadhauser () |
Gerhard
Pokorny () |
| Fritz
Riesinger () |
Alfred
Hellepart () |
| Alfons
Grotz () |
Josef
Henn () |
| Helmut
Angermeier () |
Siegfried Schorner () |
|

Diese zwanzig
Gründungsmitglieder waren mehr als fünfzig Prozent der damals bekannten
Münchener Ubootfahrer.
Interessant
ist der Briefkopf des Protokolls über die Gründungsversammlung hinsichtlich
der Parallelität zur Ortsgruppe München des Jahres 1926:
'U-Bootskameradschaft
Groß-Hamburg Untergruppe München'

Insgesamt
wurden drei Treffen im Zwei-Monatszyklus durchgeführt. Es gab allerdings
noch keine organisatorische Erfassung der Teilnehmer hinsichtlich
einer existierenden Mitgliederliste. Diese Erfassung gemäß schriftlicher
Beitrittserklärung erfolgte beim fünften Treffen am 14.03.1960.
Folgende
Mitglieder der heutigen UKM haben damals ihren Beitritt erklärt:
| Angermeier,
Helmut () |
Esser,
Carl Heinz () |
| Högel,
Georg |
Höß,
Alfred
(†) |
| Kordick,
Johann () |
Pfaller,
Edmund |
| Pohl,
Wolfgang, Dr. |
Rothenbacher,
Ulrich |
| von
Sachsenheim, Fritz
(†) |
Schadhauser,
Max () |
| Schöller,
Ernst |
Wörle,
Robert () |
| Zeilhofer,
Rudolf |
|
zurück
zum Index
1961
Die Untergruppe
München hatte 52 Mitglieder. Am 16. und 17. September fand in Hamburg
und Kiel das Treffen der Kameradschaftsführer statt, bei dem die
Vereinigung aller Kameradschaften zu einem Verband beschlossen wurde.
Ab November lautete daher der Briefkopf:
'U-Bootskameradschaft
München'

zurück
zum Index
1963
Zum
17. August verkündet auf der Einladungskarte der Hochzeitslader
mit der Hochzeit Pohl - Schwaiger die Eheschließung unseres späteren Ehrenvorsitzenden.
zurück
zum Index
1964
Am
09. Mai besuchte Großadmiral a.D. Dönitz zum zweiten Mal die Ubootkameradschaft
München.
Im
selben Monat fand über Pfingsten vom 15. bis 18. das internationale
Delegiertentreffen der Ubootfahrer in München statt. Teilnehmer
aus sechs Nationen folgten der Einladung nach Bayern.
Auch
kameradschaftsintern wurde dieses erfolgreiche Jahr für die UKM
international abgeschlossen: Kamerad Karl Huber konnte über eine
Weltreise berichten, die er 1963 unternommen hatte.
zurück
zum Index
1965
Im
April fand die erste Kontaktaufnahme zur dritten deutschen Ubootfahrergeneration
in München statt.

Starnberg hatte in diesem Jahr die Patenschaft
über das Uboot U 8 der Bundemarine übernommen und die Besatzung
unter der Führung ihres Kommandanten, OLzS Ullmann, zu einem Besuch
in Starnberg eingeladen. Die UKM wollte es sich nicht nehmen lassen,
der Starnberger Patenbesatzung neben der Besichtigung der Schiffahrtsabteilung
des Deutschen Museums auch Münchener Kameradschaftsleben näher zu
bringen, was anläßlich der vorliegenden Berichtslage offensichtlich
intensiv gelungen ist.

zurück
zum Index
1967
Kamerad
Karl-Heinz Esser war ab diesem Jahr 2. Vorsitzender der UKM.
zurück
zum Index
1968
Die
UKM konnte endlich eine lang gehegte Absicht in die Tat umsetzen,
die Marinekameradschaft Salzburg zu besuchen, in deren Reihen auch
ehemalige Ubootfahrer ihre kameradschaftliche Heimat gefunden haben.
Im
Oktober fand der dritte Besuch des Großadmiral a.D. Dönitz in München
statt.
zurück
zum Index
1969
Ab
01.01. konnte für unsere Kameradschaft in Hein Essers Fischstuben
ein abgeschlossener Raum zur Verfügung gestellt werden, dessen maritime
Ausstattung unserem Kameraden Högel übertragen wurde.
zurück
zum Index
1970
Vierter
Besuch des Großadmiral a.D. Karl Dönitz am 10. Mai in München.
zurück
zum Index
1975
Beginnend
1974 war die UKM zum zweiten Mal gefordert, das '13. Internationale
Treffen der U-Bootfahrer' in München durchzuführen. Das Treffen
fand statt vom 08. bis 11. Mai. Auch dieses Treffen konnte als Erfolg
für die UKM verbucht werden.
Die
UKM erreichte folgendes Einladungsschreiben:
Münchner
Traditionsverband des ehemaligen Kgl. Bayer. 4. Chevaulegers Regiments
'König' und der Angehörigen der Panzergrenadier Brigade
24
Heute
am 20. Juni verstarb vor 100 Jahren in München der
Ksl.
Russische Submarine Ingenieur
und
Unteroffizier
a.D. des ehem. Kgl. Bayer.
4.
Chevaulegers Regiments 'König'
Wilhelm
Bauer
Der
Verstorbene, aus unserem Regiment hervorgegangen, war der bedeutendste
Erfinder auf dem Gebiet des Unterwasserschiffbaues und hat auf diesem
Gebiet unendlich viel geleistet. Die Tragik in seinem Leben war
die aller großen Erfinder. Er konnte sein Werk, zu dem er die schöpferischen
Ideen hatte, nicht mehr heranreifen sehen. Die technischen Voraussetzungen
waren zu seiner Zeit noch nicht so fortgeschritten, um seine Erfindungen
in ihrer ganzen Größe praktischen Wert zu geben. Erst der Nachwelt
blieb es vorbehalten, seine Ideen voll auszuschöpfen.
zurück
zum Index
1979
Am
27. Oktober feierte die UKM den 20. Jahrestag ihrer Wiedergründung
mit Festmenü, Musik und Tanz sowie Gesang durch den Matrosenchor
Bamberg.
zurück
zum Index
1980
Die
Verbindung zur Marinekameradschaft München wurde am 12.09. mit einem
zweiten Herrenabend im MK Heim fortgeführt.
zurück
zum Index
1984
Nach
1981 wurde zum zweiten Mal durch Kamerad Zeilhofer zu einem Kameradschaftsabend
in die Kantine seiner Firma Grill in Markt Schwaben eingeladen,
um die Münchener Kameraden mit köstlichen Leckereien der sogenannten
'Grill Stuben' zu verwöhnen.
zurück
zum Index
1986
Das
Bootstreffen von U 471 im Mai in Hein Essers Fischstuben war Anlaß
für die UKM, ein außerordentliches Treffen zusammen mit den Kameraden
von U 471 durchzuführen.
Im
Juni hatte die UKM Gelegenheit, die Firma MAN in Augsburg zu besichtigen.
Das Hauptinteresse lag natürlich bei ehemaligen Ubootfahrern im
Bereich des Dieselmotorenbaues.
Am
02.08. feierte die UKM das 60-jährige Gründungsfest der Ubootkameradschaft
München.
zurück
zum Index
1987
Im
August besuchte die UK Unterfranken München, was wiederum ein Anlaß
war, einen gemeinsamen Abend in Hein Essers Fischstuben zu verbringen.
zurück
zum Index
1988
Ab
August hatte die UKM Verbindung zur Panzerwaffe der Bundeswehr bekommen
durch Oberfeldwebel W. Thoma vom Panzerbataillon 244, Landshut,
der sich der deutschen Ubootwaffe besonders verbunden fühlt.
Bereits
im Oktober war so die Besichtigung des Panzerbataillons in Landshut
für die UKM möglich geworden.
Die
jährliche Adventsfeier der UKM im Dezember 1988 gilt es zu erwähnen,
da letztmalig in Hein Essers Fischstuben gefeiert werden konnte.
Aufgrund der Renovierung des Riegerbaus mußte Hein Esser sein bekanntes
Münchener Fischrestaurant schließen.
zurück
zum Index
1989
Das
neue Versammlungslokal war daher das Wirtshaus Zum Isartal in der
Brudermühlstraße.
Nachdem
beim Apriltreffen dort sechs Panzerkameraden aus Landshut zu- sammen
mit W. Thoma, seit Januar Mitglied der UKM, einen Gegenbesuch abgestattet
haben, fand im selben Monat eine zweite Besichtigung des Panzerbataillons
244 in Landshut statt.
Am
08. Juli feierte die UKM den 30. Jahrestag ihrer Wiedergründung,
musikalisch umrahmt von Chor und Band des Matrosen Chors München.
Anläßlich
des 70. Geburtstages des seit 30 Jahren tätigen Geschäftsführers
der UKM, Max Schadhauser, hat Kamerad Zeilhofer im November wieder
in bewährter Form zum Herrenabend in die Firma Grill und Zeilhofer
nach Markt Schwaben eingeladen; die 'Grillstuben' wurden
erneut allen Ansprüchen gerecht.
zurück
zum Index
1990
Für
Januar hatte sich unser Panzerkamerad Thoma etwas ganz besonderes
einfallen lassen: Die Besichtigung des Schulschießens mit dem Kampfpanzer
Leopard 2 auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr, mit Mittagessen
und gemütlichem Ausklang inklusive.
Zusammen
mit dem Wirt vom Wirtshaus Zum Isartal, der den Hofbräukeller übernommen
hat, wechselte auch die UKM in dieses neue Versammlungslokal.
Im
Juni besuchte die UK Köln die Münchener Kameraden, verbunden mit
einer Gegeneinladung zum 25-jährigen Bestehen der UK Köln am 06.10.1990.
zurück
zum Index
1991
Auch
in diesem Jahr ließen es sich die Landshuter Panzerfahrer nicht
neh- men, die UKM erneut zu einem scharfen Schießen mit dem Leo
2 einzuladen, diesmal auf dem Truppenübungsplatz Münsingen. 29 Kameraden
und vier Damen sind dieser Einladung gefolgt.
Auch
zum Familien-Grillfest der 2. Kompanie dieses Panzerbataillons im
August wurde die UKM nach Landshut eingeladen.
zurück
zum Index
1992
Beim
30. Internationalen / 15. Nationalen U Bootfahrertreffen in Villingen
im April wurde unserem Geschäftsführer, dem Kameraden
Max
Schadhauser
in
Anerkennung seiner Verdienste um die Ubootkameradschaft München
seit über 30 Jahren vom scheidenden Präsidenten des VDU Kpt.z.See
a.D. Kurt Diggins das Europakreuz der CEAC Sektion in der Bundesrepublik
Deutsch- land verliehen.
Bei
der Neuwahl des VDU Vorstandes hat sich Kamerad Diggins nicht mehr
zur Wahl gestellt.
Neuer
Präsident des VDU wurde Fregattenkapitän a.D. Gunther Hartmann.
zurück
zum Index
1993
Anläßlich
der bevorstehenden Beendigung seiner Bundeswehrzeit, hat Kamerad
Thoma noch einmal die Münchener Kameraden zum Panzerschießen nach
Grafenwöhr eingeladen; 20 Kameraden nahmen an diesem Ausflug teil.
zurück
zum Index
1994
Zur
Vorstandswahl am 04.02. erklärte nach 27 Jahren Kamerad Karl-Heinz
Esser, daß er nicht mehr als 2. Vorsitzender kandidieren werde,
sondern einem jüngeren Mitglied Platz machen wolle. Dieser Entschluß
wurde zwar bedauert, die Motive jedoch anerkannt.
Als
neuer 2. Vorsitzender wurde Fregattenkapitän Hans-Jürgen Mai gewählt.
Bei
der Adventsfeier wurde durch den Präsidenten des VDU, FKpt. a.D.
Gunther Hartmann, den Kameraden Dr. W. Pohl und G. Högel in dankbarer
Würdigung jahrelanger persönlicher Verdienste das Europakreuz verliehen.
1996
Zum
Jahresbeginn der 70. Wiederkehr der Gründung der ersten Münchener
Ubootkameradschaft erklärten nach 37 Jahren der erste Vorsitzende,
Dr. W. Pohl, und der Geschäftsführer, M. Schadhauser, den Verzicht
auf eine weitere Kandidatur. Eine komplette Neuwahl des Vorstandes
war daher am 02. Februar notwendig.
Die
Wahl erbrachte folgendes Ergebnis:
Im
Anschluß an diese Wahl wurde durch den neuen Vorstand mit Zustimmung
aller anwesenden Mitglieder Dr. Wolfgang Pohl zum Ehrenvorsitzen-
den der UK München ernannt. Diee UK-München
hat damit als erste UK des VDU den kompletten Generationswechsel
in der Vorstandschaft zu Ubootfahrern der heutigen Ubootwaffe vollzogen.
Bei der Übernahme
der Unterlagen durch den neuen Vorstand vom früheren Geschäftsführer
Max Schadhauser - übrigens in Verbindung mit einem vorzüglichen
Labskausessen, gekocht von Max - wurde dem neuen Vorstand erst deutlich,
welche Arbeitsleistung Max Schadhauser fast alleine in den vergangenen
37 Jahren für die UKM geleistet hat.
Hierbei wurde
auch - zumindest uns Jüngeren - bekannt, daß die UKM bereits seit
ca. 25 Jahren neben der Zugehörigkeit zum VDU auch freiwilliges
Mitglied im Landesverband Bayern des Deutschen Marinebundes ist.
Der neue Vorstand nimmt seither seine damit verbundenen (Stimm-)
Rechte im DMB-LV Bayern aktiv wahr.
Erste Bewährungsprobe
für den neuen Vorstand - zumindest aus der Sicht der 'Alten'
- war die Ausrichtung der Weihnachtsfeier 1996. 'Was werden die
Neuen wohl anders machen?' hat sich so mancher sicher gefragt. Nichts!
Und das war gut so.
zurück
zum Index
1997
Im Auftrag
des VDU wurde von der UK-München das 34. Internationale Ubootfahrertreffen
in Friedrichshafen am Bodensee mit aktiver Hilfe durch den VDU-Präsidenten
Gunther Hartmann vorbereitet und erfolgreich durchgeführt. Besonderen
Dank für die geleistete Arbeit gebührt hier dem 2. Vorsitzenden
der UKM Jürgen Weber.
In Vorbereitung auf den Delegiertentag des VDU wurde im Oktober
abgestimmt, ob die UK-München den Vorschlag des Präsidenten Gunther
Hartmann unterstützen wird, mit dem VDU dem Deutschen Marinebund
beizutreten. Nach umfangreicher Diskussion des Für und Wider wurden
die Delegierten beauftragt, für den Beitritt zu stimmen.
Beim Delegiertentag in Edenkoben wurde der Beitritt zum DMB jedoch
mit 20 zu 11 Stimmen abgelehnt. Gunther Hartmann wurde für weitere
zwei Jahre als Präsident wiedergewählt.
zurück
zum Index
1998
Im
Zuge von Unstimmigkeiten innerhalb des VDU-Vorstandes - begründet
auch in der Ablehnung des DMB-Beitritts durch einen der beiden Vizepräsidenten
- wurde nach dem Rücktritt dieses Vizepräsidenten ein außerordentlicher
Delegiertentag notwendig.
Der alte Vorstand wurde bestätigt, allerdings jetzt nur noch mit
einem Vizepräsidenten.
Mit unserem Versammlungslokal 'Hofbräukeller' hatten wir seit diesem
Jahr - zugegeben durch Unachtsamkeit des Vorstandes - ein Problem:
Wir mußten für die Bereitstellung des Nebenraumes und für den Saal
zur Weihnachtsfeier Saalmiete bezahlen. Der Vorstand sah sich somit
gezwungen, aus Spargründen ein neues Lokal zu suchen. Die Wahl fiel
auf das Hofbräuhaus, da uns dort die günstigsten Konditionen unterbreitet
wurden und dieses weltbrühmte Haus von allen unseren Gästen in München
sicher zu finden ist.
In diesem Jahr ist die UK-München auch mit ersten Schritten im Internet
erfolgreich gestartet.
zurück
zum Index
1999
Das neue Versammlungslokal ist das Hofbräuhaus München, Turmzimmer.
Inzwischen hat die UK-München eine eigene Internet-Adresse: www.uk-muenchen.de.
Dieser Schritt war erfolgreich: Drei neue Mitglieder fanden den
Weg zur UKM. Durchschnittlich lesen weltweit täglich 15 Interessenten
unsere Internetseite. Daneben sind zahlreiche Anfragen an uns gestellt
worden: Von TV-Teams, die Zeitzeugen für Dokumentationen suchen
und von historisch Interessierten, die Informationen zu Ubooten
suchen. In den meisten Fällen konnte von uns geholfen werden.
Höhepunkt in diesem Jahr war im Juli die Feier des 40. Jahrestages
der Wiedergründung von 1959. Zu diesem Jahrestag wurden einige Änderungen
beschlossen: Der Name der UKM lautet nun:
Ubootkameradschaft
München 1926.
Anstelle
des bisherigen Ehrentellers wurde ein Wappen eingeführt. Der alte, längjährige Vorstand wurde als erstes mit diesem Wappen bedacht:
Dr.
Wolfgang Pohl - Karl-Heinz Esser - Max Schadhauser
Das Jubiläum begann mit einer Kranzniederlegung vormittags am Grab
von Wilhelm Bauer auf dem alten Nordfriedhof in München.
[Der Friedhof wird nicht mehr genutzt und steht unter Denkmalschutz.
Die UK-München hat seit 1998 die Genehmigung, die Grabplatte unter
Berücksichtigung der Denkmalsauflagen zu pflegen (reinigen) und
Gesteck- oder Kranzschmuck niederzulegen (Volkstrauertag, Ostern)]
Am Abend wurde im Wappensaal des Hofbräuhauses gefeiert. Fast 100
Gäste waren gekommen, u.a. der Präsident VDU Gunther Hartmann mit
Gattin und der Landesvorsitzende von Bayern des DMB Horst Hexel
mit Gattin. Beiden wurde das neue Wappen überreicht. Für Stimmung
sorgte der Münchner Shanty-Chor 'Sailers' unter Leitung von Edgar
Reuter, Mitglied der UKM.
Erstmalig nach 10 Jahren (zuletzt 1989 bei der letzten Weihnachtsfeier
in 'Hein Essers Münchner Fischstuben' am Isartor) war unser Ehrenvorsitzender
wieder zu bewegen, seinen Solo-Auftritt mit 'La Paloma' zweisprachig
zu wiederholen. Zum Schluß des offiziellen Teils wies der Vorsitzende
darauf hin, daß aufgrund der Namensänderung das nächste Jubiläum
bereits vorprogrammiert ist: 2001 - 75 Jahre Ubootkameradschaft
München.
zurück
zum Index
2002
Die UK München 1926 richtet das 39. Internationale Ubootfahrertreffen in Passau aus. 470 Gäste aus 14 Nationen nahmen vom 02. bis 05. Mai 2002 an dieser insgesamt gelungenen Veranstaltung teil.
zurück
zum Index
2006
Die UK München begeht in diesem Jahr das 80. Jubiläum der Gründung der Kameradschaft. Zu unseren Ehrengästen zählen u.a. Kpt.z.S. a.D. Rupert Bischoff, Präsident des VDU, und zahlreiche andere Gäste aus Marinevereinigungen.
zurück
zum Index
2009
Am 29. Oktober 2009 verstarb unser 1. Vorsitzender Hans-Jürgen "Charly" Mai. Analog der Änderungen in der VDU-Satzung, die wir als Grundlage für die eigene Organisation haben, wird die Kameradschaft nun von Jürgen Weber als Vorsitzendem und Otto Berchtenbreiter als Geschäftsführer geführt.
zurück
zum Index
2010
Am 04. März 2010 wurde die zuvor angekündigte Änderung der Vorstandsstruktur von den Mitgliedern der UK München angenommen. Im Anschluß an diese Abstimmung wurde die Vorstandschaft neu gewählt:
Am 05. Juni 2010 waren wir zu Gast bei der MK SImbach am Inn. Wir verbrachten einen sehr schönen Grillnachmittag im MK-Heim am Hagenauer See.
Zum Bericht über den Besuch
|