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zum Inhalt 'U-978'

U 978 Einlaufen
in Drontheim am 20. April 1945 von der 2. Schnorchelunternehmung
im Seegebiet westlich der Orkney Inseln und Pentland Firth vom
26. Februar bis 20. April 1945.
Auf der Brücke Kommandant Pulst, LI und WO


Das letzte
Foto der Besatzung von U 978 (Pulst) in Norwegen, Drontheim, Stützpunkt
Lofjord
vor der Ablieferung des Bootes an England.
Kriegsende und Abgabe des Bootes
Kriegsende
am 7./8. Mai 1945. U-978 im Drontheim Fjord
Überfahrt nach England am 30/31. Mai 1945.
An Bord: Kommandant, LI, I WO, III WO, Obermaschinisten, Steuermann
und Großteil der Besatzung.
In Norwegen blieben II WO und einige Besatzungsangehörige.
Ein britischer
Zerstörer lief in den Lofjord ein und übergab Anweisungen
zum Verhalten im Lagerbereich, der die Halbinsel mit viel Freigelände
umfaßte. Es wurde viel Sport getrieben und Verpflegung vom
Werkstattschiff beschafft.
Die U-Boote
wurden mit Kommandant und LI und halber Besatzung am 30./31. Mai
nach England überführt.
II WO
Gierloff -Emden blieb mit Restbesatzungsteil in Norwegen, Lofjord.
Die Rückführung
nach Deutschland erfolgte zonenweise:
zuerst Angehörige der Britischen Zone. Als Hamburger konnte
ich also in der ersten Woche im August mit dem Transport
via
Drontheim (Kontroll-Lager)
mit
dem Güterzugtransport durch Schweden
über
Trelleborg - Travemünde nach Deutschland kommen,
dort
für 8 Tage im Entlassungslager (Wald bei Kücknitz-Lübeck)
(also nahe Flender Werft, wo ich Februar 1942 auf U-88 - Bohmann
eingestiegen war.)
Dann
wurden wir über Entlassungskontrolle Segeberg (2 Tage)
mit
LKW vom Engländer in die jeweiligen Kreisstädte
gefahren, wo die Bescheinigung der Entlassung
im Kreisamt ausgestellt wurde.
Dann ging
es 1/2 Stunde zu Fuß in die Kreisstadt Pinneberg, wo meine
Eltern nun wohnten (Hamburger Wohnung war ausgebombt): also nach
Hause.
Mein 'Zuzug' als Zivilist zu der Kleinstwohnung zu meinen
Eltern wurde mit dem 25. August 1945 ausgestellt: Brahmsallee
20.
Prof. Dr.
H.G. GIERLOFF-EMDEN |